Wanderungen auf
"Schusters Rappen"

 

Wanderungen im Fichtelgebirge  
Wandern im Fichtelgebirge
................................ist nichts für "Hochgebirgskraxler".

Gut beschilderte Wanderwege führen den Wanderer durch herrliche Fichtenwälder
sanft in die Höhe.

Das Fichtelgebirge bildet ein nach Nordosten geöffnetes Hufeisen.
Die durchschnittliche Höhenlage liegt bei 550m, einzelne Erhebungen reichen sogar bis 650m.

Der Siebenstern
- Wahrzeichen des
Fichtelgebirges

Eine Wanderung von Bischofsgrün hinauf zum Ochsenkopf (1024m) ist leicht zu bewältigen. Man kann auch mit dem Sessellift hinauffahren und bergab spazieren oder die Sommerrodelbahn benutzen.

Die Berggaststätte mit dem Asenturm und das Ochsenkopfhaus in Fleckl sind im Besitz des Fichtelgebirgsverein und laden zum Verweilen ein. Der Fernsehsender Ochsenkopf war über viele Jahre hinweg die bedeutendste Empfangsstation des Westfernsehens in der ehemaligen DDR. Im Winter ist das Ochsenkopfgebiet das bedeutendste Wintersportzentrum Nordbayerns. Selbst im Sommer finden hier, auf einer mit Matten belegten Schanze, Skiispringen statt.

Am Ochsenkopf entspringen der Main und die Naab, am Kalten Buch im Schneeberggebiet die Eger. Bedingt durch die hohen Niederschläge, haben sich auch einige Hochmoore herausgebildet. Das bekannteste ist das Naturschutzgebiet "Seelohe" mit dem Fichtelsee. Die Hauptorte des Hohen Fichtelgebirges sind Bischofsgrün, Fichtelberg, Mehlmeisel und Warmensteinach.

Am Nordhang des Kösseinemassivs befindet sich das Felsenlabyrinth der Luisenburg. Einmalig in Deutschland die dortige Naturbühne, auf der bereits die bekanntesten deutschen Schauspieler schon gespielt haben. (Aufführungen Mai bis August).

Sehr schön ist die Rundwanderung durch das Felsenlabyrinth, das man in ca. 1 Std. durchlaufen kann. Dieses Naturschutzgebiet ist in Europa einzigartig: Felsgruppen und Wackelsteine, einige so groß wie Einfamilienhäuser, formen ein Felsengewirr, aus dessen Spalten und Ritzen Bäume und Sträucher wachsen und smaragdgrünes Moos schillert.

Das Moos ist streng geschützt!!



 

Schon etwas beschwerlicher scheint da der Weg hinauf zum Kösseinegipfel, von dessen Aussichtsturm man den schönsten Blick über das Fichtelgebirge genießt.
Eine Einkehr im Gasthaus auf dem Gipfel lohnt den Weg.

Der Schneeberg ist mit 1.053m der höchste Berg des Fichtelgebirges und gleichzeitig auch von ganz Franken.

Lange Zeit war der Schneeberggipfel wegen eines militärischen Sperrgebietes für Wanderer nicht begehbar.Die dafür errichteten Bauwerke zeugen noch von dieser Zeit.

Vom "Backöfele", dem Aussichtsfelsen des Schneebergs hat, man jetzt eine wunderbare Aussicht bis weit nach Thüringen und Sachsen.

Östlich vom Schneeberg liegt der Nußhardt (972m) mit seinen bizarren Gipfelfelsen, der Seehügel mit dem FGV-Unterkunftshaus Seehaus und die Platte (885m) mit ihrem Felsenmeer. In nördlicher Richtung liegt der Rudolfstein (866m) mit seinen urwüchsigen Felsentürmen.
... auf Schuster´s Rappen rund um Thiersheim  

... ins Egertal
In Neuenreuth hinter Thiersheim folgt man der Straße nach Alt- und Neudürrlas. Von hier aus zweigt eine schmale Straße ins Wellertal ab, die kurz darauf in einen Schotterweg übergeht und durch den Wald ins Egertal führt.

Nach einer Brücke öffnet sich die Zufahrt zu einem Parkplatz, dessen Hinweistafeln mehrere Rundwanderwege anbieten.

Von Schwarzenhammer kommend, plätschert hier die Eger auf ihrem landschaftlich schönsten Teilstück weiter bis zum Kurort Hohenberg, wo sie dann Deutschland via tschechische Grenze verläßt. Hochwald, markante Felspartien und blumenreiche Wiesen wechseln miteinander ab und schufen ein dichtes Mosaik nterschiedlichster Lebensräume, die dem Wanderer Abwechslung bieten.



Wanderweg im Welltertal

... Rundwanderweg "Hohe Warte"
Zwei rnarkierte Wanderwege, sowie eine Rundwanderstrecke führen heute über die Hohe Warte, wo schon in geschichtlicher Zeit eine alte, längst aufgelassene Wegeverbindung von Wunsiedel nach Schirnding und Eger vorbeiging: von Wunsiedel herkommend der alte Saar-Schlesienweg (blaues Andreaskreuz), der dann weiter durchs Wellertal und in Richtung Selb-Rehau geht; und eine blaue Pfeilmarkierung von Marktleuthen zieht weiter über den Ruhberg nach Mitterteich.

Um die Berghöhe zieht sich ein öffentliches Erholungsgebiet, geschaffen von der Gemeinde Grafenreuth durch Zusammenlegung von mehreren gemeindlichen Flächen und Zuerwerb in Verbindung mit der Flurbereinigung, deren örtlicher Vorstand Bürgermeister Martin Fischer sich hier, wie auch um den Bau des Aussichtspavillons, bleibende Verdienste erwarb. ...........

Auf der Festwiese findet seit 1970 alljährlich am 3. Wochenende im Juli
das ,,Wartfest" mit Wartbergfeuer und Feldgottesdienst statt.

 


Das Wartfeuer

... Wanderung von Thiersheim zum Windpark

Von Thiersheim aus spazieren Sie nach Braunersgrün, den Galgenberg hinauf zum Windpark bei Höchstädt.

Den Überlieferungen nach konnten die Verurteilten auf ihrem letzten Gang zum Galgenberg, am "armen Sünder Brünnlein" noch einmal trinken.

Schon von Weitem sichtbar sind die großen Rotoren von je 46 Metern Durchmesser, die auf 70 Meter hohen Stahltürmen montiert sind.

Jede dieser "Windmühlen" hat eine Nennleistung von 600 KW.

In der Gondel in 70 Metern Höhe befindet sich neben dem Generator auch eine moderne Hydraulikanlage, die das Windrad mit seinen Rotorblättern aus Spezialkunststoff möglichst optimal zum Wind ausrichtet, während im Fuß des Turmes die komplizierte elektronische Steuerung ihren Platz hat.

Blick aus der Gondel
in 70 Metern Höhe


Wandergebiet Sechsämterland  


Diese Bezeichnung hat dieses Gebiet aus der Zeit, als es von sechs Ämtern, nämlich Wunsiedel, Weißenstadt, Kirchenlamitz, Selb, Thierstein und Hohenberg verwaltet wurde.


Die ehemaligen Ämterstädte bilden heute neben Arzberg, Thiersheim, Marktleuthen, Röslau und Tröstau die Hauptorte dieses Gebietes.


Die Eger und die Rösla durchfließen dieses Gebiet in teilweise sehr romantischen Tälern.

In Weißenstadt lädt der Weißenstädter See zum Erholen ein. Naturschutzgebiete 
wie das Zeitelmoos bei Wunsiedel oder die Häusellohe bei Selb bieten interessante 
Möglichkeiten zu botanischen Ausflügen. Einen guten Überblick über dieses Gebiet 
hat man vom Turm der Burgruine Thierstein oder vom Turm der Waldenfelswarte auf 
dem Arzberger Kohlberg.
                            
Wandergebiet Steinwald/Stiftland  


Die Hauptorte dieses Gebietes sind Marktredwitz, Wiesau, Friedenfels, Erbendorf und Tirschenreuth.


Besonders erwähnenswert ist Waldsassen mit der barocken Basilika und der historischen Klosterbibliothek sowie die in der Nähe befindliche Wallfahrtskirche Kappel.

Tschechische Republik (CZ)  


Im Nordosten ohne markante Grenze Fortsetzung zum Elstergebirge mit dem Kapellenberg dort Abfall zum Egerer Becken in der Tschechei.

Der Kapellenberg 759 Meter üb. NN. Er besteht aus Fichtelberggranit. Der Grundbesitz gehörte bis Mitte des 15. Jahrhunderts zum Deutschen Ritterorden mit Sitz in Eger. Danach wurde Schönberg ein Rittersitz. Auf dem Berg befand sich ein frühgeschichtliche Befestigung.


Der Wallgraben ist heute noch erkennbar. Seit 1931 ist ein Aussichtsturm verhanden, der 1997 erneuert wurde. lrn Turm befindet sich eine Säule der mitteleutopäischen Gradmessung aus dem Jahre 1864. Am Osthang des Kapellenberges stand die Kapelle Sankt Ursula. Neben der Ruine befindet sich die Quelle des Heilig- oder Goldbrunnenn, den eine Granitplatte mit einem eingehauenen Gabelkreuz und Pfeil deckt. Unter dieser Platte soll sich ein Goldschatz befinden. Aber die Wassermassen der Quelle sollen so stark sein, daß das Böhmische Becken überflutet wurde. Das Mauerwerk der Ruine der Kapelle läßt ein viereckiges Schiff mit einem fünfeckigen Chorraum erkennen. Erbaut wurde sie zwischen dem 14. u. 15. Jahrhundert.

Zwischen Fichtel- und Elstergebirge eingebettet liegt die westböhmische Ortschaft Asch. Die Nähe sowohl zur sächsischen als auch zur bayerischen Grenze bestimmen die Historie und das Leben der etwa 13.000 Bewohner zählenden Kommune in Tschechien. Empfehlenswert ist auch ein Aufstieg zum Hainberg (759m) bei Asch.
Von seinem Aussichtsturm (Bismarckturm) hat man einen wunderbaren Ausblick in alle Richtungen, besonders auf das Fichtelgebirge.

Vielfältige Ansatzpunkte der Zusammenarbeit auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem und sportlichem Gebiet gibt es insbesondere in der Euregio Egrensis sowie innerhalb des "Festivals Mitte Europa".

Lohnenswert ist ein Besuch des Bäderdreiecks Karlsbad-Marienbad-Franzensbad, sowie der ehemals freien Reichsstadt Eger. Es bietet sich auch ein Ausflug in den Kaiserwald mit dem romantischen Tepl-Tal und dem Kloster Tepl an.

 

 

 

Einmalig in Europa sind die Schlammvulkane des Naturschutzgebietes Soos bei Franzensbad.
Anmerkung:
Bei Ausflügen nach Tschechien bitte gültigen Personalausweis oder
Reisepaß mitführen und eine Auslandskrankenversicherung abschließen.